Willi Minne eröffnete die diesjährige offene Judo-Landesmeisterschaft für Menschen mit einer Behinderung und zeigte sich dabei erneut als begeisterter Redner. Der stellvertretende Bürgermeister von Langenhagen hat schon viele Veranstaltungen des Judo-Club eröffnet. "Ich komme immer sehr gern zu den Judokas, freue mich sehr über die sehr gute Ausrichtung der Veranstaltungen und darüber, dass über 100 Judokämpfer und Kämpferinnen, zum Teil sogar aus Berlin, den Weg in den Ortsteil von Langenhagen auf sich genommen haben" sagte Willi Minne.
Ein gemeinsames Aufwärmen aller Teilnehmer wurde von den beiden Leistungsträgerinnen des Judo-Club Asa und Freya Wendt geleitet. "Für die zwei amtierenden Norddeutschen Meisterinnen war der Umgang mit behinderten Menschen zwar absolutes Neuland, aber sie haben das echt gut gemacht" sagte der 1. Vorsitzende Jürgen Kliem stolz.
Der Kampfverlauf war sehr beeindruckend und interessant zu beobachten. Judoka mit den unterschiedlichsten Behinderungen trafen freundschaftlich, aber auch sehr ehrgeizig aufeinander, unterstützt durch die Anfeuerungsrufe aller Teilnehmer. Die Kampfrichter verdienen an dieser Stelle ein besonderes Lob für ihre sehr geduldige, ruhige und freundliche Art die Kämpfe zu leiten und zu bewerten.