Freya und Åsa Wendt erreichten zielsicher in Eschede die Qualifikation zur Norddeutschen Einzelmeisterschaft (NdEM) der Frauen, Sascha Huber setzte sich bei den Männern -66 leider nicht durch.

 

Freya (-48 kg.) hatte es zunächst mit Nele Meyer aus Braunschweig zu tun. Ohne größere Schwierigkeiten dominierte Freya den Kampf und beendete ihn vorzeitig mit einem Punktsieg. Im folgenden Finale gegen die schwierig zu kämpfende Sarah Ischt aus Hannover unterlag Freya dann zwar, erreichte aber einen tollen 2. Platz.

Åsa (52 kg.) hatte einen sehr starken Auftritt. In der Vorrunde beherrschte sie zunächst die starke Anna Schütt aus Stade und erreichte einen Punktsieg. Dann gelang es Åsa auch gegen Hanna Olsson aus Lüneburg einen Punktsieg zu erkämpfen und stand im Halbfinale gegen Nathalie Krammer aus Hannover. Krammer verlor chancenlos und Åsa trennte nur noch ein weiterer Sieg von der Goldmedaille. Mit Sarah Hapke stand ihr allerdings die Tagesfavoritin und sehr erfahrene Kämpferin aus Osnabrück gegenüber. Bereits zweimal hat Åsa gegen Hapke in der Bundesliga knapp verloren. Nun sollte ein Sieg her. Åsa war taktisch hervorragend eingestellt und bestimmte von Beginn an das Kampfgeschehen. Es gelang ihr für eine Angriffsaktion eine Wertung zu erzielen und in der direkt nachfolgenden Kampfsituation am Boden einen Haltegriff durchzusetzen. Für Hapke gab es kein Entrinnen und Åsa siegte.

Trainer Wilfried Kolloch resümierte die die Kämpfe sehr positiv: "Das war schon sehr beeindruckend. Freya kämpfte sehr zielbewusst und Åsa hatte heute einen extrem starken Tag. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden."

Bei den Männern ging mit Sascha Huber (66 kg.) nur ein Kämpfer für den Judo-Club an den Start. Als letzter Jahrgang U18 und damit jüngster startberechtigter Jahrgang konnte er sich aber leider in der stark besetzten Gewichtsklasse noch nicht durchsetzen und schied in der Vorrunde aus dem Wettbewerb aus.

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