Bereits zum siebenten Mal schafften es Åsa und Freya Wendt um die deutschen Titel mitzukämpfen. Diese konstant sehr gute Leistung ist bemerkenswert und aller Ehren wert. Wenn auch in diesem Jahr die Vorbereitung auf die DEM nicht so gut möglich war, für eine Teilnahme hat es dennoch gereicht.

Åsa (-52 kg) bekam es zu Beginn mit Melissa Corrigeux aus Lübeck zu tun. Der Auftakt in der Begegnung begann vielversprechend, allerdings gelang es Corrigeux in der Bodenlage eine Würgetechnik anzusetzen, die dann auch zum Erfolg führte. Åsa musste nun darauf hoffen, dass die Lübeckerin einen weiteren Kampf und das Viertelfinale gewinnt, um ihrerseits im Wettbewerb zu bleiben. Das Viertelfinale verlor Corrigeux dann aber leider gegen die Deutsche Meisterin aus 2019, Åsa bekam dadurch keine 2te Chance.

Freya (-48 kg) hatte in der 1. Runde ein Freilos und traf dann auf Jessica Lindner aus Rheinland-Pfalz. Es war ein heißer Fight um den Griff, den Lindner schließlich für sich entschied und durch eine Wurftechnik den Kampf gewann. Die Pfälzerin siegte dann allerdings auch im Viertelfinale, wodurch Freya weiterkämpfen durfte. Diese Chance nutzte sie sofort gegen Denise Wiedersich aus Sachsen. Freya geriet zwar zunächst in Rückstand, spielte dann aber ihre Stärken aus und gewann durch eine Würgetechnik. Anschließend ging es gegen Mira Ulrich aus Westfalen. Auch hier stand der Kampf um den Griff im Vordergrund. Ulrich konnte für einen Moment die Oberhand gewinnen und eine Wurftechnik anbringen, die zum Erfolg führte. Für Freya war dadurch das Turnier ebenfalls beendet.

Diese DEM zeigte deutlich, an welchen Stellschrauben beim Training gedreht werden muss, damit die Godshornerinnen im nächsten Jahr vielleicht auch mal um die Medaillen mitkämpfen können. Alles in allem verlief die DEM recht gut. Auch wenn da noch etwas mehr möglich ist, der Trainer des JC Godshorn ist zufrieden mit der Entwicklung seiner beiden Wettkämpferinnen.

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